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Ad-hoc Laden

Ad-hoc Laden an einer Vattenfall InCharge Ladesäule mit Kartenzahlung

Ad-hoc Laden: E-Auto laden ohne Vertrag – einfach erklärt

In den letzten Jahren ist das Thema Ad-hoc Laden immer stärker in den Fokus gerückt. Gemeint ist damit das Laden eines Elektroautos ohne Vertragsbindung und ohne vorherige Registrierung bei einem Ladeanbieter.

Das bedeutet: Du kannst dein E-Auto spontan laden, ohne eine Ladekarte zu besitzen oder eine App installieren zu müssen und es ist auch eine gute Lösung, wenn mal die Ladekarte nicht funktioniert.

So funktioniert Ad-hoc Laden

Beim Ad-hoc Laden gibt es verschiedene Möglichkeiten, eine Ladesäule freizuschalten:

  • Kartenzahlung direkt an der Ladesäule:
    Einige Ladesäulen verfügen über ein integriertes Kartenlesegerät. Dort kannst du bequem per kontaktloser Zahlung (Kreditkarte, Debitkarte, Apple Pay oder Google Pay) den Ladevorgang starten.
  • Freischaltung per QR-Code:
    Häufiger ist aktuell die Variante mit einem QR-Code. Diesen scannst du mit deinem Smartphone und wirst auf eine Bezahlseite weitergeleitet. Dort kannst du die Ladung starten und z. B. mit Kreditkarte oder digitalen Bezahldiensten bezahlen.

Je nach Anbieter kann es erforderlich sein, zusätzliche Angaben wie eine E-Mail-Adresse oder das Kennzeichen einzugeben.

Gesetzliche Regelung: Kartenzahlung ist Pflicht

Seit 2023 gilt in Deutschland: Neue öffentliche Ladesäulen müssen eine Kartenzahlung ermöglichen. Dadurch wird das Ad-hoc Laden deutlich einfacher und alltagstauglicher – ganz ohne App oder Vertrag.

Tipp 1: Schneller bezahlen mit Apple Pay oder Google Pay

Wenn du häufiger Ad-hoc laden möchtest, lohnt es sich, Apple Pay oder Google Pay auf deinem Smartphone einzurichten.

Der Vorteil:
Du musst deine Kreditkartendaten nicht jedes Mal neu eingeben und kannst den Ladevorgang deutlich schneller starten. Das spart Zeit und macht den Prozess deutlich angenehmer.

Preise beim Ad-hoc Laden

Ad-hoc Laden ist in vielen Fällen teurer als das Laden mit einem Tarif oder einer App.

Bei großen Anbietern wie EnBW, IONITY oder Aral Pulse sind die Preise beim spontanen Laden oft höher. Der Hintergrund: Anbieter möchten ihre eigenen Tarife und Apps attraktiver machen.

Gleichzeitig gibt es aber auch viele günstige Ad-hoc Angebote – besonders im Einzelhandel, z. B. an Supermärkten.

Tipp 2: Günstige Ladesäulen mit der Ad-hoc Map finden

Eine sehr hilfreiche Übersicht bietet die sogenannte Ad-hoc Map von Gerd Bremer.

Dort werden gezielt Ladepunkte gelistet, bei denen der Ad-hoc Preis immer unter 0,50 €/kWh liegt.

Inzwischen gibt es auch eine passende Ad-hoc Map App, mit der du direkt vor Ort:

  • günstige Ladesäulen findest
  • Preise vergleichen kannst
  • die Ladeleistung einsehen kannst

Ideal, um spontan eine günstige Lademöglichkeit zu entdecken.

Ad-Hoc Map App

Wichtige Hinweise beim Ad-hoc Laden

Bevor du den Ladevorgang startest, solltest du auf folgende Punkte achten:

  • Preis vorab prüfen:
    Der Preis muss vor dem Start transparent angezeigt werden. Schau genau hin, bevor du bestätigst.
  • Blockiergebühren beachten:
    Einige Anbieter berechnen zusätzliche Gebühren, wenn dein Auto nach dem Laden zu lange an der Säule steht.

Fazit: Ad-hoc Laden wird immer wichtiger

Ad-hoc Laden ist die einfachste Möglichkeit, ein Elektroauto spontan zu laden – ganz ohne Vertrag oder Vorbereitung.

Dank gesetzlicher Vorgaben und wachsender Infrastruktur wird das Laden immer komfortabler. Trotzdem lohnt sich ein genauer Blick auf die Preise, da diese je nach Anbieter stark variieren können.

Mit den richtigen Tools und etwas Vorbereitung kannst du auch beim Ad-hoc Laden problemlos günstig unterwegs sein.

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