Warum gibt es diese Seite? Meine Geschichte zur E-Mobilität
Warum gibt es diese Seite und warum fühle ich mich berufen etwas über E-Autos bzw. E-Mobilität zu schreiben? Ich bin mein ganzes Leben Verbrenner gefahren und wollte aber, als ich Vater wurde, aus Nachhaltigkeitsgründen nicht länger Öl verbrennen. Außerdem hat es mich schon immer geärgert wie viel Geld ich in den Werkstätten und an der Tankstelle lassen musste und war begeistert von neuer Technologie und Dinge anders zu machen als man es schon immer gemacht hat.
Vom Wasserstoff-Fan zum E-Auto-Fahrer
Anfangs war ich der Meinung, dass das Wasserstoff-Auto das Rennen machen wird, da ich natürlich auf alle die Narrative und Vorurteile gegenüber E-Autos angesprungen bin, die man so hörte. Das ließ aber schnell nach, als ich mitbekam wie viele Wasserstofftankstellen es in Deutschland gibt, dass ich damit nie meine Schwiegereltern in Kroatien besuchen könnte oder zumindest nicht wieder zurück kommen würde. Auch der Preis für so ein Wasserstofffahrzeug und der Preis für den Wasserstoff selbst sprachen gegen diese Technologie.
Der Einstieg: Viel Recherche, viele Aha-Momente
Also habe ich mich ergebnisoffen mit den Alternativen beschäftigt und kam dann recht schnell darauf, dass Vieles was über E-Autos berichtet wurde nicht stimmt oder zumindest verzerrt dargestellt wird. Also bin ich ca. 2018 tiefer in die Materie eingestiegen. Habe mich fast jeden Abend 1-2 Stunden lang mit dem Thema beschäftigt. Habe Foren durchstöbert, wissenschaftliche Artikel gelesen, Videos geschaut und mir Erfahrungsberichte von Leuten angesehen, die bereits E-Auto fahren.
Der Schritt zum eigenen E-Auto
Zwei Jahre später war ich so tief in der Materie drin, dass ich bereit war den nächsten Schritt zu gehen. Mein zweites Kind war geboren und wir brauchten ein Auto mit mehr Platz, so dass wir uns dann im Dezember 2020, mit der damaligen staatlichen Förderung, ein Tesla Model 3 SR+ mit LFP-Akku gekauft haben und es noch immer fahren.
Alltag: Funktioniert das wirklich?
Das Thema hat mich seitdem nicht mehr losgelassen. Nicht, weil ich das Gefühl habe, jemanden überzeugen zu müssen – sondern weil ich gemerkt habe, wie viele Fragen, Unsicherheiten und Missverständnisse es rund um E-Mobilität gibt.
Wir nutzen unser E-Auto ganz normal im Alltag und auf Reisen:
nach Kroatien, nach Polen, an die Ostsee, nach Dänemark – und sogar bis nach Bosnien, ein Land mit kaum vorhandener Ladeinfrastruktur.
Und ich kann aus eigener Erfahrung sagen: Es funktioniert!
Warum ich diese Seite gestartet habe
Mit dieser Seite möchte ich genau da ansetzen. Ich möchte meine Erfahrungen teilen, Dinge verständlich erklären und vor allem zeigen, wie E-Mobilität im echten Alltag funktioniert – mit allen Vor- und Nachteilen.
Fast sechs Jahre später habe ich genug Wissen und praktische Erfahrung gesammelt, um genau das zu tun.
Ein Blick nach vorne
Der nächste Schritt steht bei uns übrigens schon an: Der Fiat Panda meiner Frau wird durch einen Fiat 500e ersetzt.
Dann sind wir komplett elektrisch unterwegs. 🙂

